Paris - La Coupole - 01/2009
6. Februar 2009 von Thomas.
Verschlossen in der Nase. Am Gaumen weniger frisch als der 1996, aber man entdeckt Noten von Orangenschale und Honig. Insgesamt ist er am Gaumen nicht ausreichend ausdrucksstark. Sicher ein Fehler, er sollte noch einmal probiert werden…
Es wurden 100.000 Flaschen produziert. Das Farbkleid ist lachsfarben mit rosafarbenen Reflexen. Erdbeeraromen sind sehr präsent in der Nase. Sehr angenehm am Gaumen, frisch und Aromen von roten Früchten. Geradliniger und klassischer Wein aus dem Hause Bollinger.
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Degorgiert im Juni 2007. Das Farbkleid ist tief golden. Am Anfang präsentiert er sich in der Nase ein wenig verschlossen, man erkennt aber Noten von Birne, die nach kurzer Zeit Tendenzen von Honig und Akazie annehmen. Am Gaumen ist er fein, geradlinig und man schmeckt gelbe Früchte wie getrocknetem Pfirsich. Ohne Zweifel ein großer Champagner, der noch ein wenig liegen muss.
Das Farbkleid ist hell gelb mit einer feinen Perlage. In der Nase ist er fein und komplex mit Noten von Birne und einem Hauch von Zitrone. Am Gaumen schmeckt man Toastaromen, er ist vollmundig und raffiniert.
Goldenes Farbkleid. Nach dem Öffnen riecht er ein wenig oxidiert und nach Hefe. Nach einiger Zeit entwickelt er Aromen von getoastetem Brioche und kleinen roten Früchten. Am Gaumen ist er frisch kombiniert mit Noten von Mandel.
Hier einige Fotos der Fête National am 14. Juli und die Beurteilungen der probierten Weine.
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2003 Clos des Lambrays Grand Cru. Dunkles Farbkleid. In der Nase ist er sehr komplex, man riecht rote Früchte. Am Gaumen ist er käftig und geradlinig. Der Wein präsentiert sich ein wenig verschlossen, aber man erkennt das Potential seiner Struktur und Textur. 18/20
1989 Clos des Lambrays Grand Cru. Der Wein ist in seiner absteigenden Phase, bleibt aber angenehm. Le nez est mûr sur la cerise et les noyaux. La bouche a une bonne attaque sur le fruit mais reste courte. A boire absolument, ne pas attendre.16/20
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2001 Côte Rôtie Brune et Blonde - Guigal Robe rubis. Le nez renferme des arômes épicés et de tabac, puis evolue vers le fruit rouge. La bouche est présente et généreuse. Des tanins fondus.17,5/20![]()
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A l’année prochaine…
Ein schönes Essen zusammen mit François Chaveriat aus der Domaine Chantal Lescure. Er brachte uns seinen Clos Vougeot 2005 zum probieren mit. Aber zu aller erst haben wir noch ein paar andere Flaschen geöffnet, deren Beurteilungen jetzt folgen:
2001 Pouilly Fumé Grande Cuvée - Pascal Jolivet
Für diesen Sauvignon werden 50 Jahre alte Reben verwendet, welche in der Parzelle “loge aux moines” gelegen sind. In der Nase ist er mineralisch verbunden mit einer aromatischen Intensität von hellen Früchten. Am Gaumen entdeckt man die Stärke des Weins verbunden mit einer Nuance von Mandel und Honig. Schöner Abgang.17/20
2005 Sancerre Comtesse - Gérard BoulayEr kommt aus der Parzelle “les Monts Damnés” und wird dort nach 12 monatiger Fasslagerung ohne Filterung abgefüllt. Sein Farbkleid ist blass bis hell gelb. Das Bouquet enthält Aromen von Blumen und hellen Früchten. Er hat eine schöne Struktur am Gaumen, welche aus der guten Verbindung von Frucht und Säure herrührt.16,5/20![]()
2005 Clos Vougeot Grand Cru - Chantal Lescure
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Er hat ein brilliantes, dunkel rubinfarbenes Farbkleid. In der Nase ist er sehr fein mit einer Note von schwarzen Früchten, aber auch eine leicht kräuterige, mentholige Note ist zu vernehmen. Am Gaumen ist er ausgeglichen mit samtigen Taninen und einer Nuance von Gewürzen. Parfait.18,5/20
2001 Cahors Les Laquets - Cosse-Maisonneuve
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45 Jahre alte Rebstöcke, welche auf 5 ha angepflanzt und von Hand gelesen werden. Die Abfüllung erfolgt ohne Filterung. Das Farbkleid ist sehr dunkel. In der Nase vernimmt man stark Aromen von Schokolade und Gewürzen. Am Gaumen schmeckt man sowohl die Gewürznote als auch sehr stark schwarze Früchte. Ohne Zweifel ein großer Wein, der sein Zenit aber noch nicht erreicht hat.17,5/20
Um diesen Abend zu beenden, gönnten wir uns noch eine kleine Erfrischung:
1995 Bollinger R.D.
Der R.D. reift 10 Jahre im Keller, was bedeutet “recemment dégorgé”, und ist ganz oben auf der Weinscala des Hauses Bollinger. Er hat ein strohfarbenes Farbkleid und Aromen von getrockneten Früchten und Brioche. Am Gaumen vernimmt man Honig- und Toastaromen. Ein großer Wein.18,5/20